5. Fazit
Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es, durch die der Alltag mit einer körperlichen Behinderung etwas leichter gestaltet werden kann?
Unser Anliegen ist es, Betroffene und Angehörige sensibler für die verschiedenen Möglichkeiten zu machen, mit denen man den Alltag etwas leichter gestalten kann, ihnen aufzuzeigen, welche Hilfen es gibt, und ihnen ein Unterstützungsinstrument an die Hand zu geben, dass ihnen die Arbeit erleichtert.
Die Maßnahmen, die die Entlassung eines Patienten mit einer körperlichen Behinderung aus dem Krankenhaus mit sich bringen, sind so komplex, dass niemals alle möglichen Probleme in so einem Wegweiser beachtet werden können. Deshalb wird im Leitfaden noch auf einige Adressen hingewiesen, die Betroffenen und Angehörigen weitere Hilfe und Beratung bieten können.
Um eine bessere und einfachere Handhabung anzubieten, haben wir diesen Leitfaden entwickelt, der die wichtigsten Bereiche aufzeigt, in denen es Probleme geben kann.
Wenn dieser dem Betroffenen schon sehr früh zur Verfügung gestellt wird, können viele Schwierigkeiten bereits vor dem eigentlichen Entlassungstermin beseitigt werden.
Wenn Betroffene/Angehörige wissen, was alles machbar ist, wie man solche Hilfen bekommt und wer die Kosten dafür übernimmt, bzw. wofür die Kosten nicht übernommen werden, so kann dies eine gute Unterstützung für sie sein, in einer Zeit in der sie ohnehin stark belastet, verunsichert oder verängstigt sind.
Es muss, selbst in einer Zeit, wo sich alles um Kosteneinsparung dreht, nicht sein, dass jemand, nur weil er nicht wusste, dass es solche Hilfen oder Hilfsmittel gibt (fehlende Information), jahrelang auf eine bessere Lebensqualität verzichtet.
Deshalb ist es sehr wichtig, dass soweit wie möglich aufgeklärt, überlegt und bedacht wird.
Da wir aber alle nur Menschen sind, die mal einen guten und auch mal einen schlechten Tag haben, wo wir es vielleicht nicht so genau nehmen und evtl. groszügig über einzelnen Dingen hinweggehen, kann eine solche Leitlinie eine gute Unterstützung sein, um möglichst viele Problembereiche anzusprechen.
Wir alle wünschen uns für unser Leben, dass es so bequem wie möglich ist. Der Kranke und Behinderte auch!

